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TK 4

Stadtentwicklung

Kann Staat Wohnen noch leisten?

 

Wenn Menschen im urbanen Raum aufeinander treffen entsteht Regelungsbedarf.

Dieser stellt die Politik regelmäßig vor Herausforderungen, zu deren Bewältigung sie sich ihrem klassischen Handwerkszeug bedient: Dem Recht.

Doch wie viel darf der Staat in die Freiheit des Einzelnen eingreifen, gerade wenn es um Selbstverwirklichung durch Bauprojekte geht?

Wie muss die Entwicklung von Städten in naher Zukunft aussehen, um der Verantwortung gegenüber Mensch und Umwelt gerecht zu werden?

Nicht erst seitdem die Initiative „Deutsche Wohnen enteignen“ in Berlin mit provokanten Forderungen große mediale Aufmerksamkeit auf sich zog beschäftigt man sich hierzulande in sämtlichen Ballungsgebieten mit dieser Frage: Wie gelingt es, langfristig allen Bürgern bezahlbaren innerstädtischen Wohnraum zu bieten?

Unser Grundgesetz sieht hierzu als Ultima Ratio die Enteignung ausdrücklich vor, doch welche Folgen hätte es für unsere Gesellschaft, sollte diese hoch umstrittene Praxis wirklich Anwendung finden?

Was können mildere, vielleicht gar effektivere Wege sein, die Interessen aller Beteiligten zu wahren und wie muss ein städtisches Raumkonzept hierzu aussehen?

Gleichzeitig werden die Umweltvorschriften im Bau stetig schärfer, Baukosten steigen, immer mehr Grünflächen werden versiegelt und die Pull-Faktoren der Städte ziehen Massen in den immer engeren, urbanen Raum. Was hat das für Folgen für unsere Umwelt, wie kann man wachsende Städte und zunehmenden Konsum mit Natur- und Artenschutz in Einklang bringen?

Diese spannenden Fragestellungen werden wir im Themenkreis 4 des diesjährigen JuraForums gemeinsam interdisziplinär und kritisch durchleuchten und uns in kontroverser Debatte dem Begriff der Verantwortung nähern!

Sobald für den Themenkreis Referenten zugesagt haben, werden sie hier erscheinen.